Weiterführende Informationen und Fördermöglichkeiten:
Stand  28.02.2018

Die Unterlagen zur Musikalischen Lernbegleitung im Spracherwerb finden Sie unter http://www.MusikalischeLernbegleitung.de, weitere Informationen finden Sie auch hier.

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Förderprogramm InteKulturMachtKunst - KunstMachtInterKultur
Seit dem 1. Januar ist der Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen (NeMO e.V.) mit dem Projekt „InterKulturMachtKunst – KunstMachtInterKultur“ einer von 30 Programmpartnern des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aufgelegten Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ (Laufzeit: 2018 bis 2022). 

Unter den Maßgaben der Richtlinie des BMBF hat der NeMO Bundesverband das Programm „InterKulturMachtKunst – KunstMachtInterKultur“ entwickelt, das den Rahmen der Bündnisse für Bildung mit den Möglichkeiten und Kompetenzen von Migrantenorganisationen verbindet.


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"Miteinander, füreinander- Begegnungen mit Geflüchteten gestalten“ - Bewerbungen für Mittel aus dem Programm der Robert Bosch Stiftung laufend möglich

Die Robert Bosch Stiftung fördert im Rahmen des Programms „Miteinander, füreinander! Praxisprojekte, die Begegnungen auf Augenhöhe zwischen Geflüchteten und der lokalen Bevölkerung vor Ort initiieren. Für eine Förderung bewerben können sich Initiativen und Projekte aus ganz Deutschland, die von der lokalen Bevölkerung und Geflüchteten gemeinsam ausgeführt werden. Initiatoren oder Partner können Einrichtungen (z.B. Kultureinrichtungen), Gemeinden, Migrant*innenorganisationen, Flüchtlings(selbst)organisationen oder Vereine sein. Es kann eine Förderung von 1.000 bis maximal 15.000 Euro beantragt werden. Die Mindestprojektlaufzeit beträgt drei Monate. Es gibt keine Bewerbungsfrist. Bewerbungen sind laufend möglich.
www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/64720.asp

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Zudem informiert der Verband deutscher Musikschulen hier über die bundesweiten Musikschulangebote für Geflüchtete: www.musikschulen.de/aktuelles/fluechtlinge/

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Freiwilliges soziales Jahr und Bundesfreiwilligen Dienst für Geflüchtete
Ein BFD bietet für Geflüchtete sehr gute Möglichkeiten den deutschen Arbeitsalltag kennenzulernen, Sprachkenntnisse zu verbessern und Kontakte zu knüpfen. Somit kann ein BFD einen wertvollen Beitrag zur Integration leisten. Außerdem eröffnet es auch den Eisatzstellen unter anderem die Möglichkeit, sich gezielt für Geflüchtete Menschen zu engagieren, tatkräftige Unterstützung durch den/die Freiwillige/-n zu erhalten, sowie eine neue Zielgruppe zu erreichen.
https://freiwilligesjahr-nrw.ijgd.de/freiwilliges-soziales-jahr-und-bundesfreiwilligendienst/bfd-fuer-gefluechtete.html

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Offene Ausschreibung für soziokulturelle Projekte und Innovationspreis Soziokultur zum Thema "Heimat"
Heimat kann vieles bedeuten. Sie kann der Ort der Herkunft sein, der bereits verlassen wurde, oder auch ein Sehnsuchtsort der Zukunft, den Menschen erreichen und an dem sie ankommen wollen. Und natürlich ist Heimat auch im Hier und Jetzt verankert. Das Gefühl der Heimat wurzelt tief drinnen in den Menschen. Jede(r) kann dazu Geschichten erzählen, Geschichten der Entfremdung und des Zuhauseseins. Heimat bedeutet Nähe, aber auch Distanz. Sie ist der Ort, wo man/frau sich aufgehoben, eben »daheim« fühlt. Ebenso kann sie auch die Vorstellung eines überschaubaren Lebensraumes sein, den man/frau sich angesichts globaler Veränderungen zurückwünscht. Heimat ist eine persönliche Angelegenheit, aber auch ein politischer Begriff, der missbraucht werden kann für nostalgische Verklärung und kulturelle Ausgrenzung. 
Was heißt „Heimat“ heute und wie kann dieser Begriff mit neuem Leben gefüllt werden? Wie gelingen Prozesse der Be-Heimatung mit soziokulturellen Mitteln? Was bedeutet „Heimat“ in Zeiten der Migration, der Globalisierung und der Digitalisierung? Gibt es Heimat auch im Internet? Wie gelingt der Umbau der Welt in Heimat? Kulturelle Initiativen und Einrichtungen, die sich mit diesen und ähnlichen Fragen künstlerisch auseinandersetzten möchten, sind aufgerufen, sich um Projektmittel zu bewerben. 
Gesucht und gefördert werden vor allem Projekte, die zur aktiven Teilnahme am kulturellen und gesellschaftlichen Leben anstiften. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. 
Die Bearbeitung des Leitthemas kann sich doppelt lohnen. Denn dieses Jahr wird zusätzlich zu den Fördermitteln wieder der Innovationspreis Soziokultur vergeben, der mit 10.000 Euro dotiert ist. 
 
Einsendeschluss ist der 02. Mai 2018.
Es gilt das Datum des Poststempels. 
 
Das Kuratorium des Fonds entscheidet am 25. und 26. Juni 2018 abschließend über die eingegangenen Anträge. 
Die Projekte dürfen nicht vor Mitte Juli 2018 beginnen!
 
Weitere Informationen sowie den Antragsvordruck erhalten Sie unter 
 

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„MIZ“ - Musikinformationszentrum
Das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ), eine Einrichtung des Deutschen Musikrates, stellt die Vielfalt der derzeitigen Projekte und Initiativen aus dem Kulturbereich für Geflüchtete auf der Internetplattform www.miz.org dar: www.miz.org/fokus_musik_macht_heimat.html Die Informationen gehen aus einer vom MIZ durchgeführten Umfrage zum Thema „Musik und Flüchtlinge“ hervor.


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Projekt „Brückenklang“
Das Kulturministerium und der Landesmusikrat NRW möchten Brücken in der kulturellen Vielfalt der Breitenkultur initiieren, festigen und fördern. Unter dem Projektnamen Brückenklang werden bis Ende 2019 unterschiedliche Maßnahmen angeboten und Projekte gefördert.
http://www.lmr-nrw.de/projekte/brueckenklang/

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Empfehlungen zur Durchführung von Projekten mit Bewohnern von Flüchtlingsunterkünften in NRW
 
Zielgruppe: Musikschulen, Musikvereine, Chöre, Kulturinitiativen
 
1. Schlüsselperson bei der Ansprache eines Flüchtlingsheims ist der zuständige Sozialarbeiter. Ihm sollte der Erstkontakt gelten. Verläuft das Gespräch ermutigend, sollte der Träger des Flüchtlingsheims offiziell eingebunden werden. Dann auch die im Heim eingesetzten Kräfte zur Betreuung (die oft ehrenamtlich arbeiten).
 
2. Ein Sozialarbeiter ist oft für mehrere Heime zuständig, insofern ist seine Arbeitskapazität in Bezug auf Projekte von Externen begrenzt. Im Gespräch sollte man deutlich machen, dass man Logistik und Personal für ein Projekt mit Geflüchteten mitbringt und dass von der Gegenseite nicht viel mehr als der Schlüssel und die Unterstützung der Ansprache der Heimbewohner erwartet wird.
 
3. Bei der Einbindung des Trägers ist zwar zwischen kommunalen und freien Trägern zu unterscheiden. Oft gibt es aber im Sozialamt der Kommune eine Koordinierungsstelle, die einen bei der Kontaktaufnahme unterstützt (z.B. Bochum). Die eingebundenen Wohlfahrtsverbände haben in der Regel eigene Koordinatoren als Ansprechpartner. In manchen Kommunen schließen sich die Wohlfahrtsverbände wegen der Flüchtlingsprobleme zu einer „Liga“ zusammen und bilden ein Koordinationszentrum (z.B. in Düsseldorf geplant).
 
4. Der oder die Projektdurchführende/n müssen einerseits Sensibilität und Empathie gegenüber der Situation der Geflüchteten mitbringen, andererseits selbstbewusst, eigenständig und kommunikationsstark auftreten. Man kann nicht auf Kommunikationsstrukturen vor Ort setzen, die einen Externen tragen. Durchhaltevermögen ist eine wichtige Eigenschaft, denn irgendwann wird man als Teil der Heimstruktur empfunden.
 
5. In einigen Heimen gibt es Heimsprecher, die die Kommunikation unterstützen können. Sie findet man über den Sozialarbeiter.
 
6. Manche Kommunen stellen dem bürgerschaftlichen Engagement Sprach- und Kulturvermittler an die Seite (oft wiederum Ehrenamtliche). Diese Möglichkeit kann man z.B. beim Koordinator im Sozialamt erfragen.
 
7. In den gegenwärtigen Heimsituationen herrscht meist eine große kulturelle Heterogenität. Die unterschiedlichen Hintergründe der Heimbewohner machen es kaum möglich, ehrgeizige musikalische Leistungen zu erzielen. Die Projekte sollten niederschwellig und partizipativ angelegt sein.
 
8. Nicht jedes Projekt ist für jedes Heim geeignet. Übergangsheime benötigen kurzfristigere Projekte als Heime mit längerer Aufenthaltsdauer. Perkussionsprojekte funktionieren in einer größeren Bandbreite als Ensemble- bzw. Bandprojekte, die Vorkenntnisse oder sogar eine musikalische Ausbildung erfordern. Grundsätzlich können auch Projekte von kurzer Dauer ein Gewinn für die Situation im Heim sein.
 
9. Kooperationsprojekte mit dem Flüchtlingsheim verbunden mit anderen Einrichtungen sind besser als Projekte, bei denen Geflüchtete unter sich bleiben. Ein Projekt des Offenen Singens mit Geflüchteten und den Kindern einer herkömmlichen Kindertagesstätte oder einer Grundschulklasse (OGS-Bereich) sind beispielsweise tragfähiger als Projekte, die nur mit Geflüchteten durchgeführt werden.
 
10. Projekte, die die Bewohner eines Heims aus dem Heim herausführen, werden in der Regel bereitwilliger angenommen als Projekte im Heim selbst.
 
11. Die Wohlfahrtsverbände und andere Träger der Betreuungsarbeit erwarten von den Ehrenamtlichen in der Regel die Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses vor allem dann, wenn mit Kindern gearbeitet wird.
 
12. Die Musikschule Bochum entwickelt vier typische Projektformen für Musik mit Geflüchteten. Diese Formen können für die Arbeit anderen Orts systematisiert zur Verfügung gestellt werden. (Musikschulleiter: Manfred Grunenberg.)
 
13.Wer ein Ehrenamt als Betreuer oder Multiplikator in einem Flüchtlingsheim übernehmen möchten, den unterstützt das Bundesamt für Migration und Geflüchtete durch Fortbildung und Förderung. Zum Beispiel finanziert das BAMF Multiplikatorenschulungen der Migrantenorganisationen für ehrenamtliche Tätigkeiten im Rahmen der Integrationsarbeit.
 

 

Landesmusikrat NRW, Stand August 2015
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