Am 13. Januar 2018 findet von11:00-16:00 Uhr in der Musikschule Herten eine Fortbildung zum Thema Traumasensibles Musizieren statt.

Das Musizieren mit Geflüchteten birgt besondere Herausforderungen, wie z.B. der Umgang mit eventuellen Traumata der Geflüchteten. Diese Fortbildung zum "Traumasensiblen Musizieren" bietet Lehrkräften, die bereits mit Geflüchteten Projekte durchführen oder diese planen, die Möglichkeit, sich über die Hintergründe, Ursachen und Auswirkungen zu informieren und erhalten praktische Tipps und vor allem viel "Mut-Machendes" für ihre praktische Arbeit. 

Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung bitte an Viola Boddin (viola.boddin@lvdm-nrw.de)

 

Fachkräfte begegnen in ihrem Arbeitsalltag immer häufiger Kindern und Jugendlichen, die mit Traumafolgen zu kämpfen haben. Ursachen hierfür sind vermehrt Flucht- und Migrationserfahrungen. Das Auftreten mehrfacher Belastungsfaktoren bei Kindern und Jugendlichen kann zu einer Unsicherheit bei Fachkräften führen, wie sie im Alltag begleiten, unterstützen und stabilisieren können. Gerade die musikpädagogische Praxis bietet hier unterschiedliche Zugänge und Interventionsmöglichkeiten. Um Handlungskompetenzen im Feld der Traumatisierung und interkulturellen Vielfalt zu entwickeln und zu verfeinern, sollen in dieser Fortbildung traumapädagogische Grundlagen unter Berücksichtigung interkultureller Verständigung vermittelt werden. Im Fokus des Seminars stehen – neben dem Wissenserwerb – Übungen für die Erweiterung des Handlungsspielraumes in der Praxis.
Referenten:
Dipl. Psychologin Johanna Sachschal
Nuray Ates-Ünal, M.A. Erziehungswissenschaften/Philosophie

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