Verband deutscher Musikschulen fordert qualitätssichernde Rahmenbedingungen für öffentliche Musikschulen
Der Verband deutscher Musikschulen (VdM) hat auf seiner diesjährigen Bundesversammlung am
18. Mai den Stuttgarter Appell verabschiedet. Darin fordert der Verband „die Träger seiner Mitgliedsschulen auf, den Anteil angestellter Lehrkräfte kontinuierlich zu erhöhen, um die im Positionspapier der Kommunalen Spitzenverbände geforderte Qualität der öffentlichen Musikschulen zu gewährleisten. Nur über qualitätssichernde Rahmenbedingungen für öffentliche Musikschulen, deren Grundlage die Perspektive einer Festanstellung ist, bleibt das Berufsbild Musikschulpädagoge auch für zukünftige Studienbewerber attraktiv. Für Musikschulen, die das Ziel einer Vollausstattung mit angestellten Lehrkräften noch nicht erreicht haben, empfiehlt der VdM im Sinne des im Positionspapier der Kommunalen Spitzenverbände (KSV) und im KGSt-Gutachten geforderten „bedarfsgerechten“ Verhältnisses von angestelltem Personal zu Honorarkräften eine stufenweise, in Tempo und Grad an den jeweiligen Rahmenbedingungen orientierte Erhöhung des durch angestellte Lehrkräfte erteilten Unterrichts“, so der Tenor des Appells.
Ulrich Rademacher, Bundesvorsitzender des VdM, sagte: „Mit dem Stuttgarter Appell fordern wir, erreichte Standards zu schützen und dort wo diese noch nicht erreicht sind, erreichbare Ziele zu setzen. Eine öffentliche Musikschule, wie sie vom VdM in seinem Strukturplan aufgestellt ist, von den Kommunalen Spitzenverbänden in ihrem gemeinsamen Positionspapier gefordert und im KGSt-Gutachten beschrieben wird, ist grundsätzlich nur mit angestellten, weisungsgebundenen und angemessen vergüteten Lehrkräften zu realisieren.“

Diese Seite empfehlen:

Eine pdf-Datei des Stuttgarter Appells steht hier zum Download bereit.

Weitere Infos:    
Verband deutscher Musikschulen, Plittersdorfer Str. 93, 53173 Bonn
Tel. 0228.95 70 6-0, Fax 0228.95 70 6-33
www.musikschulen.de