Digitalisierung

Digitalisierung findet statt! Jetzt und in Zukunft.

In fast allen Lebensbereichen erleben wir rasante Veränderungen, die es zu gestalten gilt. Im Musikschulalltag ist Digitalisierung in den Bereichen Kommunikation, Zusammenarbeit, Datenverarbeitung, Verwaltung, Mediennutzung, Medienherstellung und Musizierpädagogik wirksam.

Der Landesverband der Musikschulen in NRW unterstützt alle Beteiligten mit Beratungs- und Fortbildungsangeboten, die helfen sollen, den Prozess der Digitalisierung an Musikschulen zu formen, kritisch zu reflektieren und zu entwickeln.

Kontakt:
Thomas Hanz
Referent Digitalisierung in der Musikpädagogik
thomas.hanz@lvdm-nrw.de
Tel. 0151.110 977 74

up:load | Der LVdM NRW Digital-Talk

Immer in der letzten Woche eines Monats an wechselnden Tagen von 11.00 – 12.30 Uhr.
Nächster up:load: Fr. 24.09.2021

weitere Infos | Anmeldung

Aktuelles

Spielfeld Musikschule NRW

Digitalität | Gamification

11.09.2021 per Zoom und Wonder.me

Themen:
Gamification | Recht im Netz | videogstütztes Musizieren
SmartMusikschule | Biparcours  
Anmeldung

Sie interessieren sich für die Digitalisierung im Bereich der Musik, in diesem Fall der Musikschulen? Dann ist dieses Angebot genau das richtige für Sie! Die Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten, und gerade spielerische Elemente erfahren durch digitale Strukturen eine größere Wirkung.

Wenn man das Digitale nutzen will, um die Partizipation in der musikalischen Bildung und Kultur  zu verbessern, eröffnen sich durch Gamification und Fusion von analogen und digitalen Ebenen viele Perspektiven. Die Musikschulen des Ruhrgebiets im Landesverand der Musischulen in NRW haben sich aufgemacht, dies zu erproben und sich beim Digitaltag auszutauschen.

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Technische Hinweise:
Die Veranstaltung ist „hybrid“ – also online und als Präsenzveranstaltung für die RuhrMusikschulen geplant.
In Präsenz werden Formen getestet, die eine Fachtagung sowohl online als auch in Präsenz möglich machen.
Das Anmeldeformular bietet die Auswahl zwischen online und Präsenz.
Ort der Präsenzveranstaltung:
Musikschule der Stadt Dortmund,  Steinstraße 35, 44147 Dortmund

Sollte die Corona-Lage den Präsenz-Teil verbieten, findet die gesamte Veranstaltung online statt.

Die mit „ZOOM“ markierten  Teile des Zeitplans finden in ZOOM statt und können mit den üblichen Endgeräten begleitet werden.
Die mit  „Wonder.Me“ markierten Teile des Zeitplans finden auf der Plattform „Wonder.Me“ statt. Dort  ist eine Teilnahme nur mit Laptop/PC möglich. Die Teilnahme per Tablet/Smartphone funktioniert nicht!
Die  Zugangsdaten werden allen Angemeldeten am Tag vor der Veranstaltung per Mail mitgeteilt.

 

Zur Anmeldung

INHALTE

  • Gamification – analog und digital | Philipp Reinartz, Geschäftsführer Gaming-Agentur Pfeffermind
    Phillip Reinartz berichtet aus der Praxis der Spiele-Entwicklung, die das digitale und das analoge Feld verbinden, welchen Nutzen man aus dem Einsatz von Spielen für die pädagogischen Praxis ziehen kann. Sein Motto: Wenn Dinge, die ich lernen oder tun soll, plötzlich Spaß machen.
  • Videogestütztes Musizieren, | House of Pop, Digitallabor Musikschule Dortmund, Martin Peitz
    Das Digitallabor in der Musikschule Dortmund erprobt das Musizieren in Distanz mit geringer Latenz und guter Tonqualität. Die dabei verwendete Technik SoundJack erlaubt digitale Verbindung in sehr guter Qualität. Martin Peitz berichtet vom Stand der Entwicklung in Dortmund.
  • Juristische Beratung: RA Hannen, Justitiar des VdM, wird zu Fragen Stellung nehmen, die durch die digitalen Aktivitäten der Musikschulen entstanden sind. Zur gezielten Vorbereitung sollten Fragen bis 04.09. an uns übermittelt werden. Zum Fragenformular
  • Informationen zu aktuellen Projekten, mehrere Berichterstatter
    Ein Einblick in den Stand der Entwicklungen in anderen Projekten der Ruhrmusikschulen: Musikschulcloud SmartMusikschule, Gamification, Remix.Ruhr etc..
  • Praktische Übungen mit digitalen Verfahren (Wonder, Mentimeter, BiParcours)
    Zur Steigerung unser aller digitaler Kompetenz werden im Laufe des Tages mehrere digitale Plattformen für die Kommunikation in den Pausen angeboten. Auch die Dozenten werden in diesem Rahmen den Teilnehmenden für Fragen und Gespräche zur Verfügung stehen.
  • Präsenzanteil: für die Musikschulen insbes. aus dem Ruhrgebiet ist auch eine Präsenzteilnahme denkbar. Die Anmeldung bietet eine Wahlmöglichkeit. Sollten die Corona-Bestimmungen eine Präsenzteilnahme aber ganz ausschließen, können alle Angemeldeten „digital“ teilnehmen.
  • Digitale Teilnahme: Die Veranstaltung nutzt die Video-Plattformen „ZOOM“ und „Wonder.me“.
    Zu Wonder.me beachten Sie bitte, dass es nur mit Laptop/PC funktioniert. Mit Tablet/Smartphone ist keine Teilnahme möglich.

 

Zeitplan (vorläufig)

09:00 Begrüßungen, Vorstellungen (ZOOM)
Grußwort Stadtdirektor Jörg Stüdemann, Kulturdezernent Stadt Dortmund.

09:30 PLENUM 1 (ZOOM)

  • keynote: Gamification – analog und digital, Philipp Reinartz
    Anschließend: Get together (wonder.me) Treffen Sie Philipp Reinartz im selbst gewählten Breakout-Raum oder diskutieren Sie Ihre Erfahrungen und Gedanken zu Gamification mit anderen Teilnehmenden.

11:00 PAUSE

  • in der Pause: Get together (wonder.me) Digitale Erfahrungen sammeln in moderierten Gruppen-Chats

11:30 PLENUM 2 (ZOOM)

  • Musikschulcloud SmartMusikschule, Stand der Dinge, Manfred Grunenberg
  • Gamification – Praxisbeispiele, Martin Nießwandt –  BiParcours
  • Anschließend: Get together (wonder.me) Digitale Erfahrungen sammeln in moderierten Gruppen-Chats

 

12:15 PAUSE

  • in der Pause: Get together (wonder.me) Digitale Erfahrungen sammeln in moderierten Gruppen-Chats

13:00 2 Arbeitsgruppen parallel (ZOOM)

  • Juristische Fragen: RA Hannen, Justiziar des VdM und Matthias Pannes, Bundesgeschäftsführer des VdM
    Zur besseren Vorbereitung bitte juristische Fragen bis 04.09. hier formulieren: Zum Fragenformular
  • Praktisches videogestützes Musizieren, Workshop mit Martin Peitz

14:00 PLENUM 3

  • Resümee und Feedback (wonder.me)

 

Zur Anmeldung

Zum Formular für juristische Fragen

Termin

Tag #1 06.10.2021 – von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Tag #2 07.10.2021 – von 09:30 Uhr bis 17:30 Uhr

Ort

Landesmusikakademie NRW e.V.
Steinweg 2
48619 Heek-Nienborg
Deutschland

Inhalt

Im Zentrum des Camps steht das Kennenlernen und interaktive Ausprobieren neuer Möglichkeiten, wie Musik in vermittlerisch-musikpädagogischen und künstlerischen Handlungsfeldern digital ein- und umgesetzt werden kann. Wir bieten eine Vielzahl von praktischen Möglichkeiten, Musik digital zu erstellen und zu erfahren sowie an verschiedene Zielgruppen zu vermitteln. Music-Apps, Mini-Synthesizer und digitale Klanginstallationen kommen dabei ebenso zum Einsatz wie die Präsentation von Best-Practice-Beispielen aus dem onlinebasierten Musikunterricht oder der künstlerisch-spielerische Umgang mit Programmiersprache.

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Freuen Sie sich auf einen anregenden Tag mit Impulsvortrag, Austausch, praktischem Ausprobieren und konkreter Anwendung!
Am Abend des 6.10. besteht die Gelegenheit zu einem lockeren thematischen Einstieg bei Abendbüfett und Fachaustausch mit sämtlichen Dozent*innen.
Ablauf, Workshop-Inhalte und weitere Informationen folgen in Kürze.

Call for Workshops/Kurzvortrag

Interessierte, die sich selbst entweder mit einem praktischen Workshop oder einem Kurzvortrag (15 Min.) zu einem eigenen Projekt am Camp beteiligen wollen, können sich bis zum 15.09.2021 mit ihrem Konzept bewerben. Die Ausgewählten nehmen kostenfrei teil (inkl. Übernachtung/ Verpflegung, Erstattung der Fahrtkosten).

Bitte senden Sie uns ein aussagekräftiges Workshop-Konzept an folgende E-Mail: kai.schabram@lma-nrw.de

Digitalisierungsprojekte

Immer in der letzten Woche eines Monats an wechselnden Tagen von 11.00 bis 12.30 Uhr

Eine Videokonferenz im Monat ist für den Digitalisierungsprozess an Musikschulen in NRW reserviert: Im LVdM NRW Digital-Talk up:load nehmen wir uns 90 Minuten Zeit zum Austausch. Fragen, Ideen und Probleme rund um das vielfältige Thema Digitalisierung sollen hier eine Plattform finden. Auch kleine, kompakte Webinare zu Digital-Themen aus der Musikschul-Community werden hier angeboten. Ziel ist es, möglichst genau zu ermitteln, wie die Lage in Bezug auf die Umsetzung der Digitalisierung im Land ist.

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up:load | Der LVdM NRW Digital-Talk | 24.09.2021 | 11:00 bis 12:30 Uhr per Zoom

Digitales Hausaufgabenheft mit der Plattform Taskcards (DGSVO-Konform)

Digitale Angebote erweitern die Möglichkeiten, mit unserer Schülerschaft zu kommunizieren. Dabei bietet uns die asynchrone Kommunikation über die Übewoche hinweg die Gelegenheit, den Schüler:innen kleine Feedbacks zum Weiterüben zu geben, oder Hinweise von ihnen bei Problemen zu erhalten. Viele kennen bereits die Plattform „Padlet“. Mit dem deutschen Angebot „TaskCards“ haben wir nun eine datenschutzkonforme Alternative.
In diesem up:load wird die Plattform inklusive didaktischer Ideen vorgestellt und mit den Teilnehmer:innen diskutiert.

Anmeldung

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Nächster Termin: Fr. 24.09.2021  Anmeldung
Thema
: Digitales Hausaufgabenheft

Die weiteren Termine für 2021:
Do. 28.10.2021,
Mo. 29.11.2021
(Änderungen vorbehalten)

Beispiele für „Best Practice digitale Musizierpädagogik“ gesucht!

An Ihrer Musikschule gibt es eine spannende oder besonders gelungene Lösung für den Distanzunterricht? Oder in Ihrem Kollegium ist die „App-Mania“ ausgebrochen und die Schüler:innen staunen über die modernen Angebote? Von JeKits über Schulkooperationen bis hin zum Einzelunterricht und Vorbereitung auf Jugend musiziert möchten wir auf der Website des LVdM NRW die Projekte präsentieren, von denen Sie meinen, dass sie andere inspirieren könnten.
Bitte senden Sie Ihr Beispiel als Text, Video, Foto, digitales Format (Padlet, Miro-Board, Mindmaps, etc.)… an thomas.hanz@lvdm-nrw.de . Bei Videos, Fotos und digitalen Formaten denken Sie bitte an die Urheberrechte und Datenschutzvorgaben.
Für Fragen oder einen Ideenaustausch melden Sie sich gerne bei uns.

Best Practice Beispiele aus den Musikschulen in NRW

MuKu TV der Musik- und Kunstschule Bielefeld

Sondersendung zum Digitaltag 2021

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Teilnehmende Musikschule

Musik- und Kunstschule Bielefeld
Weitere Infos: https://www.muku-bielefeld.de/

Virtueller 3D-Rundgang durch die Musikschule Neuss

Schauen Sie sich um!

Padlet der Musikschule Neuss zum Thema JeKits Singen

Die Blockflötenchallenge für eine Blockflötenklasse

Teilnehmende Musikschule

Musikschule Neuss
Weitere Infos: https://www.neuss.de/leben/bildung/staedtische-einrichtungen/musikschule

Das Online-Musikzimmer der Musikschule Rhein-Kreis Neuss

Mit Beginn der Corona-Pandemie hat sich das Fachkollegium SingPause und JeKits in der Entwicklung eines Konzepts für den Distanzunterricht verschiedene Fragen gestellt:

  1. Wie halten wir den Kontakt zu den Kindern?
  2. Wie transportieren wir den Musikunterricht weiterhin niederschwellig zu den Kindern?
  3. Wie schaffen wir es, die Kinder aktiv und partizipativ am Unterrichtsgeschehen teilhaben zu lassen?
  4. Zu welchen Tageszeiten werden wir gute Teilnahmequoten erzielen?

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Konzeptionell haben wir uns in täglich wechselnden kleinen Teams zu drei Kolleg*innen zusammen geschlossen, je ein(e) „Performer*in“, Begleiter*in und Techniker*in“. Durch die Teambildung ist ein ganz neuer Aspekt der kollegialen Zusammenarbeit entstanden, der uns im Vorfeld so nicht bewusst war. Da wir die „Dienste“ im rotierenden System angelegt hatten, war allen Kolleg*innen klar, dass jede(r) mal vor der Kamera stehen wird. So entstand von Beginn an eine positiv motivierende Atmosphäre, die dazu beigetrug, dass das Kollegium sehr wertschätzend miteinander umging. Wir hatten über einen langen Zeitraum gewissermaßen eine Inhouse-Fortbildung „deluxe“, denn durch die Teams konnte sich das Kollegium gegenseitig erleben. Diesen Effekt des kollegialen Austauschs wollen wir – initiiert durch das Online-Musikzimmer – verstärkt in den kommenden Jahren ausbauen.

Das Online-Musikzimmer wurde in Videokonferenzen gleichzeitig über Webex und Zoom angeboten. 1.900 Kinder aus dem Kreisgebiet wurden dazu eingeladen, die Zugangsdaten wurden über die Klassenleitungen an die Eltern verschickt. Die Stundenpläne der Musikstunden wurden – ähnlich wie in der SingPause – in kleineren Einheiten von 20 Minuten angelegt. Damit wollten wir eine kurze musikalische Pause in das Homeschooling bringen und so die Lernbereitschaft für andere Fächer unterstützen. Zahlreiche positive Reaktionen aus der Elternschaft bestätigten dies.

Der „Sendeplan“ war stets regelmäßig angelegt: die Einheiten wurden täglich zu jeder vollen und halben Stunde von 9-13 und von 16-18 Uhr angeboten, und die Familien konnten die Zeitfenster frei wählen, zu denen sich die Kinder aufschalten. In einigen Schulen haben sich Notbetreuungsgruppen sogar gemeinsam aufgeschaltet. Mit der Rückkehr in den Wechselunterricht wurde das Angebot reduziert aufrechterhalten.

Im Verlauf der vielen Wochen im Fernunterricht konnten wir eine zunehmende „Bildschirmmüdigkeit“ feststellen. Trotz großer Bemühungen, alle Kinder zu erreichen, wurde das Angebot eher von Familien mit höherem Bildungsstand angenommen.

Insgesamt stellte das Online-Musikzimmer für uns einen Mehrwert gegenüber den alternativ dazu angebotenen Lernvideos dar, da wir interaktiv mit den Kindern z.B. Musikrätsel in direkter Kommunikation durchführen konnten. Das hat den Spaßfaktor bei den Kindern, aber auch bei den Kolleg*innen enorm gesteigert.

Teilnehmende Musikschule

Musikschule Rhein-Kreis-Neuss
Weitere Infos: https://www.rhein-kreis-neuss.de/de/freizeit-kultur/musikschule/jekits/jekits-online/

Die Musikschulminute und Musik- & Medienmentoren Musikschule Ibbenbüren

Musik- & Medienmentoren

Idee
Im Rahmen eines neuen Unterrichtsfachs der Musikschule mit dem Schwerpunkt digitale Medien sollen Jugendliche zu „Musik- & Medienmentoren“ ausgebildet werden.
Die etwa 15-köpfige Gruppe soll, pädagogisch begleitet, das Musikschulleben medial abbilden und weiterentwickeln. Dazu trifft sich die Gruppe einmal wöchentlich und zu weiteren individuell abgestimmten Terminen (Veranstaltungen/Workshops). Den Teilnehmenden werden für den Zeitraum des Projekts Tablets zur Verfügung gestellt. Die Projektgruppe soll sich nach dem Förderzeitraum verstetigen und Mentorentätigkeiten in der Musikschule übernehmen.

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Durchführung

Folgende Themenkreise und Fragestellungen sollen im Rahmen des Projekts erarbeitet werden:
1. Musizier- und Unterrichtspraxis
-Welche Bedeutung haben digitale Medien im Instrumental- und Vokalunterricht für Schüler*innen?
-Ist das Nutzen eines Smartphones oder Tablets im Unterricht bloße Spielerei oder kann es eine sinnvolle Bereicherung sein?
-Was müssen digitale Kernkompetenzen eines Musikschullehrers sein?
-Wie können sich Schüler*innen im Musikschulalltag vernetzen?

2. Partizipation und individueller Mehrwert
-Wie können Bedürfnisse und Interessen der Schüler*innen mit dem pädagogischen Auftrag der Lehrkräfte in Einklang gebracht werden?
-Können Jugendliche ihren erwachsenen Lehrkräften helfen, sich besser in der digitalen Welt zurecht zu finden?
-Kann Digitalisierung zu einer Öffnung der Musikschularbeit führen? Wenn ja, wer kann dadurch erreicht werden und auf welche Weise?

3. Identifikation und Außendarstellung
-Was passiert auf den Social Media Kanälen der Musikschule (YouTube, Facebook und Instagram) und wie können diese durch Schüler*innen mitgestaltet werden?
-Was ist relevanter Content für Kinder, Jugendliche und Erwachsene?
-Wie kann die Zielgruppenrelevanz gestärkt werden?

4. Medienmündigkeit und Austausch
-Wie sieht gelebter Datenschutz in der Musikschule, bezogen auf Unterricht und Soziale Medien, aus?
-Netiquette: Wie wollen/sollen sich Schüler*innen im medialen Umfeld der Musikschule verhalten?

Projektbeteiligte (Kooperationspartner)
Die Städtische Musikschule Ibbenbüren – Hörstel – Recke führt dieses Projekt federführend durch. Eine Lehrkraft der Musikschule ist bei den wöchentlichen Treffen immer beratend dabei und kann Hilfestellungen geben. Die Schulleitung unterstützt die Gruppe bei der Themenfindung und Kontaktherstellung zu Lehrkräften und Schülern.
Die Stadtbücherei ist im Stadtentwicklungsprogramm Ibbenbüren als digitales Kompetenzzentrum ausgewiesen und bildet die Kollegien der ansässigen Schulen im Zuge des Medienkompetenzrahmens NRW aus. Durch die räumliche Nähe, Musikschule und Stadtbücherei befinden sich im selben Gebäude, ist eine Vernetzung nicht nur sinnvoll, sondern auch leicht zu etablieren. Dozent*innen der Stadtbücherei sollen die Teilnehmenden für den reflektierten Umgang mit digitalen Medien im Kontext der Musikschule sensibilisieren.
Eine Partnerschaft mit der Musikhochschule Münster ermöglicht, dass ein Dozent für „Musik und digitale Medien“ einen Workshop mit der Projektgruppe durchführt.

Ziel(-gruppe)
Angesprochen sind Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 14 und 21 Jahren. Idealerweise nehmen nicht nur Musikschüler*innen teil sondern auch Externe.
Wesentliches Ziel des Projekts ist der Medienkompetenzerwerb der Beteiligten im musikpädagogischen Kontext. Die Teilnehmenden erlernen den zielgerichteten Umgang mit mobilen Endgeräten und den dazugehörigen Anwendungen, um die Musikschularbeit und das Musikschulleben digital zu bereichern.
Musik- & Medienmentoren fungieren als Multiplikatoren im digitalen Bereich und stehen sowohl den Schüler*innen als auch den Lehrkräften der Musikschule als Ansprechpartner*innen zur Verfügung.

Die Musikschulminute

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Teilnehmende Musikschule

Musikschule Ibbenbüren
Weitere Infos: https://www.musikschule-ibbenbueren.de/

Das online-Festival der Musikschule Hamm

jetzt.musik ONLINE-FESTIVAL

Ganz Hamm ist aufgerufen Videos zum Song Watershed hochzuladen. Die digitale Abwicklung läuft alles über die Smartmusikschule.  Die Öffentlichkeitsarbeit läuft über unser Social Media, sowie über alle Kanäle der Stadt Hamm, das Radio Lippewelle und den offiziellen Instagram- und Facebook-Kanal der Band Giant Rooks.

Man kann singen, tanzen, spielen, was auch immer. Es gibt einen Materialordner mit den Noten.

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Europe in the City, der Talentkanal der Clara-Schumann-Musikschule Düsseldorf

Europe in the City

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Teilnehmende Musikschule

Clara-Schumann-Musikschule Düsseldorf

Weitere Infos: https://www.duesseldorf.de/musikschule.html

Termine der Beratungs-Zoom-Konferenzen (Datum folgt):

Montag Region Arnsberg 10:00-11:30 Uhr
Dienstag Region Detmold 10:00-11:30 Uhr
Mittwoch Region Düsseldorf 10:00-11:30 Uhr
Donnerstag Region Köln 10:00-11:30 Uhr
Freitag Region Münster 10:00-11:30 Uhr

 

Ziel der Digitalisierungsoffensive der nordrhein-westfälischen Landesregierung im Rahmen des Corona-Kulturstärkungsfonds ist der Aufbau einer digitalen Infrastruktur an Musikschulen. Sie sollen dadurch befähigt werden, ihre musizier- und tanzpädagogische Arbeit im Zuge des digitalen Wandels weiterzuentwickeln.

Mobiles und raumgebundenes digitales Arbeiten

Die Förderung umfasst zwei Gruppen digitaler Geräte, die teilweise in Paketen zusammengefasst sind, und Zubehör mit einschließen:

  1. Für das mobile Arbeiten können unterschiedlich ausgestattete Tablets, USB-Mikrofone und Bluetooth-Boxen beantragt werden.
  2. Um digitale Raumsituationen auszugestalten, kann man Smartboards, Laptops, Set-Top-Boxen und Videostudios inklusive Zubehör zu vielfältigen, digitalen Setups kombinieren.

Je nach Ausstattung der Tablets reichen die Einsatzmöglichkeiten von der Videotelefonie über Online-Recherche, Kommunikation, Nutzung von Lernmanagementsystemen, Abspielen und Aufnehmen von Musik und Videos, Übe-Begleitung, Nutzung von Apps bis hin zu Musik- und Videoproduktion. Mobile Router ermöglichen den mobilen Einsatz überall dort, wo Strom, jedoch kein WLAN-Signal vorhanden ist. Sie können aber auch an Orten für eine Verbindung zum Internet sorgen, an denen es nicht möglich ist, festes WLAN zu installieren. Tablets, die sich per Mobilfunk mit dem Internet verbinden können, erweitern das Förderangebot. Dort, wo die Musikschulen die Administration der Geräte selbst organisieren, sind sowohl eine Einrichtungspauschale als auch die Schulung für die Pflege förderfähig.

Im Musikschulalltag können die digitalen Endgeräte vielfältig eingesetzt werden. Das Smartboard bereichert z. B. eine Orchesterprobe, indem der Dirigent allen Musiker*innen die Partitur zeigen kann, oder ein Video eines Profiorchesters, das die Klangvorstellungen der Schüler*innen unterstützt. Im Videostudio werden Tutorials produziert und über verschiedene digitale Kanäle (Social Media, Website der Musikschule, Lernplattform) den Schüler*innen zur Verfügung gestellt. Oder das Videoequipment wird zur Aufnahme von Konzerten genutzt. Auf den Tablets sind Apps installiert, die beim Notenlernen genauso helfen, wie beim Erlernen von Intonation oder Rhythmus.

Die Tablets fungieren gleichzeitig auch als Musik-Studios, die professionelle Aufnahmen ermöglichen. Auch neu entwickelte, rein digitale Instrumenten-Apps können das Angebot der Musikschulen erweitern. Der teilweise niederschwellige Zugang zu Apps und digitalen Geräten machen vielfältige partizipative Angebote möglich.

 

Stetige Fortbildung und Wissensgemeinschaften

Für den Umgang mit all diesen neuen digitalen Optionen benötigen die Kolleg*innen ein umfangreiches Fortbildungskonzept, welches nicht auf ein- oder zweimalige Seminare begrenzt sein darf. Die Digitalisierung wird beständig und mit hohem Tempo weiter fortschreiten. Dies wird von den Musikschulen Innovation und stetigen Kompetenzerwerb verlangen. Somit wird die Erneuerung und nicht die Konservierung von Wissen zentrale Bedeutung haben. Das Bilden von Wissensgemeinschaften und eine Struktur zur Weitergabe, Verteilung und Entwicklung dieses Wissens ist der Schlüssel dazu, dass auch öffentliche Musikschulen der gesellschaftlichen Norm des lebenslangen Lernens gerecht werden. Weiterbildung im digitalen Kontext muss Forschung und Vermittlung vereinen und Wissen dynamisch halten.

Weiterführende Links